Kamera und Zubehör
Meine Kamera auf Radreisen

Da ich schon oft nach meiner Fotoausrüstung gefragt wurde, möchte ich sie in dieser Rubrik einmal vorstellen.

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Verschiedene Events

Seit über 40 Jahren fotografiere ich mit einer Spiegelreflexkamera. 

Meine erste Kamera war 1974 eine Revueflex von Foto Quelle. (So hieß das damals). Hinzu kamen Objektive mit Fest-Brennweite von 35, 50 und 135mm die in keiner Fototasche fehlen durften. Zoom-Objektive gab es noch nicht. Ein Blitzgerät komplettierte später die Ausrüstung.

Danach habe ich lange mit Minolta fotografiert. Analog und Digital. Als Minolta sich vom Fotomarkt zurückgezogen hat, wechselte ich zu Nikon. Zuletzt hatte ich eine D-800 und lichtstarke Objektive, ebenfalls von Nikon. 

Ich war mit der Nikon-Ausrüstung sehr zufrieden. Aber wer schon mal im Urlaub eine Fotoausrüstung mit mehr als 4 Kilo geschleppt hat, der kann verstehen, dass ich mich nach einer Alternative umgesehen habe.

So kaufte ich mir 2015 eine Olympus. Die OM-D EM-1 hat mich von Anfang an begeistert. Klein und kompakt und nur die Hälfte vom Gewicht der Nikon-Ausrüstung. Die Kamera liegt gut in der Hand und lässt sich intuitiv bedienen. Vor dem Kauf machte ich Testaufnahmen mit dem M.Zuiko Digital 12-40mm 1:2,8 PRO und war von der Qualität sofort überzeugt. Ich sehe bei den Fotos keinen Qualitätsunterschied zu Kameras mit größeren Sensoren. 

Hinzu kommt, dass bei der Objektivauswahl in Bezug auf Brennweite und Lichtstärke keine Wünsche offen bleiben. Ich bin mit der Kamera und mit meinen Objektiven sehr zufrieden. Verschweigen möchte ich aber nicht die technischen Probleme, die ich mit der Kamera auf der Radtour nach Dresden hatte. (Siehe Radreisen / 2019 Elberadweg)

Die Olympus OM-D EM-1 ist eine Micro-Four-Third – Kamera (MFT). Der Sensor hat eine Größe von 17,3 x 13 mm. Möchten Sie die angegebenen Brennweiten auf Kleinbild (KB) umrechnen rechnen sie einfach x 2. So wird aus einer Brennweite von
12-40mm eine Brennweite von 24-80mm.

Meine Ausrüstung für die Radreise nach Dresden

⇒ Gehäuse OM-D EM-1

⇒ M.Zuiko Digital 25mm 1:1,8
Das Universalobjektiv ist klein und leicht und sitzt immer an der Kamera. Beides ist in der Lenkertasche verstaut. So ist die Kamera immer schnell einsatzbereit.

⇒ M.Zuiko Digital ED 60mm 1:2,8 Macro
Das Macro-Objektiv habe ich gern dabei. Mit 120 mm (KB) ist es eine Telebrennweite und für Nahaufnahmen bis zum Maßstab 1:1 auf einer Radtour unverzichtbar. Auch das Objektiv transportiere ich in der Lenkertasche. So ist es immer griffbereit.

⇒ M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2,8 Pro
Mein Lieblingsobjektiv hat eine (KB)-Brennweite von 80-300mm. Es wiegt 720 Gramm und findet immer einen Platz in meiner Radtasche. Durch den Bildstabilisator der Kamera lassen sich Aufnahmen aus freier Hand realisieren. Weit entferntes lässt sich so nah heranholen.

⇒ Blitzgerät FL- M1
So ein kleines Blitzgerät wird oft belächelt. Zugegeben, es hat nur Leitzahl 16 bei 100 ISO und einer Brennweite von 35mm. Dennoch setzte ich es gern ein um auch draußen zu blitzen um damit Schatten aufzuhellen.

Tipp
Bitte denken Sie bei Ihrer Rad- oder Fototour an genügend Speicherkarten. Je länger die Tour dauert, je größer ist der Speicherbedarf. Und: Mehrere „kleine“ Karten sind besser als eine „Große“. So haben sie immer Ersatz, wenn eine Karte mal ihren Dienst verweigert.

⇒ Nicht vergessen: Akkus, Ladegerät und Ladekabel für die Kamera (Hier spreche ich aus eigener Erfahrung)              Antistatiktuch zum Säubern der Kamera

Kamera-Update: Seit September 2020 fotografiere ich mit dem Olympus Modell EM1-Mark 2. Damit bin ich sehr zufrieden. Um nur zwei Veränderungen zu nennen: Im Vergleich zur EM-1 hat diese Kamera 2 Speicherkarten Slots für SD Karten, und noch viel wichtiger, ein dreh- und schwenkbares Display. Gerade das schwenkbare Display weiß ich auf Radreisen zu schätzen.

Zweit-Kamera: Bei kleineren Touren habe ich sie immer dabei: Die Fuji X-20 hat 12,1 MP und ein fest verbautes Zoom-Objektiv mit einer auf Kleinbildformat gerechneten Brennweite von 28-112mm. Eine ideale Brennweite bei meinen Radtouren. Sie ist klein, leicht und passt auf jeden Fall immer in die wasserdichte Ortlieb-Lenkertasche.